Kurz beantwortet
L.A.M.A. ist ein ruhiges Ablegespiel ab zwei Personen und acht Jahren. Bohnanza verlangt freies Verhandeln, beginnt erst bei drei Personen und ist ab zehn Jahren angegeben.
| L.A.M.A. | Bohnanza | |
|---|---|---|
| Personen | 2–6 | 3–5 |
| Verlagsdauer | 20 Min. | 45 Min. |
| Verlagsalter | ab 8 | ab 10 |
| Spielweise | Gegeneinander | Gegeneinander |
| Ausgabe | Deutsche Ausgabe, AMIGO-Artikel 01907 | Deutsches Grundspiel, AMIGO-Artikel 01661 |
| Spielseite | L.A.M.A. ansehen | Bohnanza ansehen |
Angaben aus den offiziellen Verlagsseiten und Spielregeln der genannten Ausgaben. Preis und Verfügbarkeit bitte direkt bei Amazon prüfen.
„Wir reden ohnehin die ganze Zeit“
Dann prüft, ob ihr auch im Spiel gern verhandeln möchtet. Bohnanza macht Gesprächsangebote zu einem Teil der Tätigkeit. Das ist etwas anderes als ein lockeres Gespräch neben einem Spiel: Man hört zu, erkennt Interessen und entscheidet, ob ein Handel zum eigenen Plan passt.
Eine stille Person muss deshalb nicht automatisch ungeeignet sein. Wichtiger ist, ob sie Lust hat, Angebote zu machen und abzulehnen. Gebt ihr Raum, ohne stellvertretend für sie zu handeln. Wenn eine Runde nur mitspielt, um nicht aus der Unterhaltung herauszufallen, wird ein Handelsmechanismus dieses Problem nicht von selbst lösen.
„Lieber eine Entscheidung und weiter“
Bei L.A.M.A. richtet sich die Aufmerksamkeit auf den nächsten eigenen Schritt. Der Reiz kann darin liegen, ein überschaubares Risiko einzugehen oder einen Durchgang bewusst zu beenden. Wer ein kompaktes Wechselspiel sucht und keine längeren Angebote aushandeln möchte, sollte sich diesen Ablauf zuerst ansehen.
Kurze Zugmöglichkeiten bedeuten dabei nicht, dass jede Entscheidung offensichtlich ist. Man kann mit einer einfachen Regel trotzdem überlegen, wie weit man gehen möchte. Entscheidend ist, ob euch diese wiederkehrende Entscheidung genug interessiert. Wer vor allem Gespräche und Tauschgeschäfte sucht, findet sie nicht allein deshalb, weil mehrere Menschen mit Karten am selben Tisch sitzen.
„Kann ich meine Hand sortieren?“
Bei Bohnanza ist die feste Reihenfolge der Handkarten eine zentrale Besonderheit. Sie ist nicht bloß eine lästige Aufräumregel, sondern beeinflusst, welche Karten wann zum Problem oder zum Angebot werden. Für eine Kaufprobe lohnt es sich, genau diesen ungewohnten Punkt zu erklären.
Fragt danach, ob diese Einschränkung Neugier oder vor allem Widerstand auslöst. Eine Runde muss nicht jede ungewöhnliche Idee mögen. Wer seine Karten sofort nach Farben ordnen möchte, sollte verstehen, warum das hier gerade nicht zum Ablauf gehört. Sonst beurteilt die Runde versehentlich eine selbst veränderte Fassung.
Eine einfache Entscheidung ohne Siegerliste
- Wir suchen Verhandlung und gemeinsame Gesprächsanlässe.
- Bohnanza zuerst ansehen; dabei die genaue Ausgabe und ihre Personenzahl prüfen.
- Wir suchen kurze eigene Entscheidungen und überschaubares Material.
- L.A.M.A. zuerst ansehen und den Ablauf eines Durchgangs kennenlernen.
- Wir wollen häufig nur zu zweit spielen.
- Die hier geführte Bohnanza-Ausgabe beginnt bei drei Personen; nicht mit einer anderen Ausgabe oder Sonderregel verwechseln.
Wenn ihr schon ein ähnliches Ablegespiel besitzt, kann Bohnanza eine andere Tätigkeit ergänzen. Wenn euch dagegen genau ein unkomplizierter Wechsel von Zügen fehlt, ist „noch ein Kartenspiel“ nicht automatisch ein unnötiger Doppelkauf. Beschreibt die Lücke mit einem Verb: ablegen, abwägen, handeln. Danach wird die Auswahl deutlich konkreter.
Quellen
- AMIGO: L.A.M.A., Ausgabe 01907 (geprüft 25.10.2026)
- AMIGO: offizielle Spielregel (Version 1.8) (geprüft 25.10.2026)
- AMIGO: Bohnanza, Ausgabe 01661 (geprüft 24.10.2026)
- AMIGO: offizielle Spielregel (geprüft 24.10.2026)