Drei Gruppen vor dem Einräumen
- Persönliches Startmaterial
- Teile, die eine Person zusammen erhält, möglichst als erkennbares Set lagern.
- Gemeinsamer Vorrat
- Bestandteile nach Funktion trennen, wenn sie beim Spielen getrennt benötigt werden.
- Varianten und Zusatzmaterial
- So ablegen, dass sie nicht versehentlich in den normalen Aufbau geraten.
Die genaue Einteilung folgt der Anleitung. Bei Arnak etwa sind persönliche Komponenten und allgemeine Ressourcen unterschiedliche Arbeitsgruppen. Eine rein farbliche Sortierung würde diesen Zusammenhang nicht vollständig abbilden.
Ein einfacher Versuch ohne neuen Einsatz
Lege das Material nach einer Partie zunächst in provisorische, passend beschriftete Gruppen. Baue daraus eine zweite Startaufstellung auf. Beobachte, welche Gruppe du sofort vollständig nutzen konntest und welche du wieder auseinandernehmen musstest.
Ändere nur diese problematische Stelle. So entsteht eine Sortierung aus dem tatsächlichen Ablauf. Ein fertiger Einsatz kann später helfen, ist aber keine Voraussetzung für den Versuch. Er sollte die benötigten Gruppen unterstützen und nicht eine neue Ordnung erzwingen, die am Tisch unpraktisch bleibt.
Geheime Information muss geheim bleiben
Rollenkarten gehören in einen anderen Zusammenhang als offen verteilte Spielfiguren. Bei Saboteur ist die vorbereitete Rollenverteilung Teil des Aufbaus. Beschriftungen sollen dir helfen, die richtige Gruppe zu finden, dürfen aber nach dem verdeckten Austeilen nicht verraten, welche Rolle jemand erhalten hat.
Auch asymmetrische oder nummerierte Inhalte verdienen eine eigene Prüfung. Beschrifte Beutel nach ihrer Materialfunktion, nicht nach einer darin enthaltenen geheimen Lösung. Wenn eine Anleitung eine bestimmte Ordnung verlangt, hat diese Vorrang vor einer schöner wirkenden Sortierung.
Einräumen gehört zum System
- Besondere Zustände zurücksetzen, soweit die Anleitung das vorsieht.
- Materialgruppen mit der Liste abgleichen.
- Varianten vom Grundaufbau trennen.
- Erst danach Deckel schließen und Schachtel bewegen.
Ein kleiner Plan im Deckel kann die Gruppen zeigen. Er muss nicht jede Komponente abbilden. Wichtiger ist, dass eine andere Person die Ordnung ebenfalls versteht und sie nach der Partie wiederherstellen kann.
Woran du einen guten Einsatz erkennst
Prüfe nutzbare Innenmaße, Platz für deine tatsächlich verwendeten Hüllen und die Lage großer Pläne. Ein Einsatz, der nur auf einem Produktfoto ordentlich aussieht, ist noch kein Nachweis für deine Ausgabe. Auch der Deckel sollte ohne Druck schließen.
Miss einen Nutzen erst an mehreren Aufbauten: Musst du weniger suchen, verwechselst du weniger Teile, lässt sich alles vollständig zurücklegen? Wenn ja, funktioniert die Ordnung. Die Zahl kleiner Fächer oder das Material des Einsatzes ist dafür allein kein guter Maßstab.